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Dornwarzen Behandlung

Was von zu Hause aus möglich ist und wie der Arzt vorgeht

Dornwarzen, auch Plantarwarzen genannt, befinden sich meistens an der Fußsohle oder der Ferse und sind in vielen Fälle durchaus schmerzhaft. Der Unterschied zu gewöhnlichen Warzen ist, dass sie aufgrund ihrer Lage und dem ständigen Druck auf der Fußsohle nach innen wachsen. Oberhalb der Haut erscheint nur eine kleine verhornte Oberfläche als weißer Ring mit einem oder mehreren schwarzen Punkten in der Mitte.

Dornwarzen Behandlung von zu Hause

Wenn Dornwarzen spät entdeckt werden, ist es gar nicht so einfach, sie wieder loszuwerden. Meist sind sie dann schon eine ganze Weile nach innen in den Fuß gewachsen, bis sie sich durch Schmerzen bemerkbar machen. Daher sollte mit der Behandlung von Dornwarzen am besten so früh wie möglich begonnen werden, denn dann stehen die Chancen gut, die Dornwarze mit einer Eigenbehandlung im heimischen Badezimmer selbst in den Griff zu kriegen. Ein Mittel für die Dornwarzen-Behandlung zu Hause ist die Kältetherapie, das Vereisen von Warzen, die so ähnlich auch vom Arzt angewandt wird. Speziell für die Vereisung von Dornwarzen wurde beispielsweise Wortie® Intense entwickelt. Wird das zusätzlich enthaltene Gel vor der Vereisung auf die Warze aufgetragen, leitet es die Kälte der Metall-Spitze noch besser durch das Gewebe und vereist die betroffene Dornwarze zielgenau bis in die Tiefe. In vielen Fällen stirbt diese daraufhin innerhalb der nächsten 10-14 Tage ab. Falls nicht, kann eine weitere Behandlung folgen. Häufig werden auch Lösungen mit Salicylsäure angewendet. Die Behandlung führt dazu, dass die Hornhaut dünner wird und nach und nach mit der Warze abgetragen werden kann. Die Auflösung der Haut benötigt viel Geduld und Disziplin. Die Lösung muss zum Teil zwei bis vier Mal pro Tag aufgetragen werden. Eine Verätzung der Warze mit Ameisen- oder Trichloressigsäure muss weniger häufig angewendet werden. Aber auch hier ist Geduld gefragt. Zudem besteht das Risiko, dass beim Auftragen auch die umliegende Haut mit der Säure in Berührung kommen kann. Das reizt die Haut und ist oftmals mit weiteren Schmerzen verbunden.

Der Besuch beim Arzt

Ist die Warze entzündet oder so tief nach innen gewachsen, dass Betroffene nicht mehr schmerzlos gehen und stehen können, ist der Gang zum Hautarzt angesagt. Ein Dermatologe hat die Möglichkeit, die Dornwarze mit einer Laserbehandlung oder in einem chirurgischen Eingriff zu entfernen. Auch die Kryotherapie kommt in der Arztpraxis zum Einsatz. Der Unterschied zu den Vereisungs-Mitteln für die Dornwarzen-Behandlung aus der Apotheke ist die Temperatur. Ärzte benutzen flüssigen Stickstoff, der eine Temperatur von minus 196 Grad Celsius erreichen kann. Für den Selbstgebrauch zu Hause ist das zu gefährlich. Die Applikationen für zu Hause erreichen zwischen minus 20 und minus 80 Grad Celsius, was für die meisten Warzen völlig ausreicht und gute Erfolge erzielt.

Hausmittel gegen Dornwarzen

Beliebte Hausmittel gegen Warzen sind etwa Knoblauch, Teebaumöl und Essig. Deren Wirksamkeit ist zwar wissenschaftlich nicht belegt, zeigt aber immer wieder in Einzelfällen Erfolg. Bei Dornwarzen sollte man sich jedoch nicht darauf verlassen, da der Druck, der bei jedem Schritt auf der Warze lastet, die Behandlung extrem schwierig und langwierig macht. Zudem drohen Haltungsschäden, wenn die Behandlung über einen zu langen Zeitraum erfolglos bleibt und die Betroffenen den Fuß vor Schmerzen falsch belasten. Daher sollte bei Dornwarzen immer auf eine bewährte Behandlungsmethode zurückgegriffen werden, wie etwa die Kryotherapie.