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Dornwarzen Behandlung

Alles, was Sie über die Behandlungsmethoden wissen müssen

Ein stechender Schmerz beim Gehen – das ist das typische Anzeichen einer Dornwarze. Dornwarzen, oftmals auch Stechwarzen genannt, sind Warzen, die ausschließlich an den Füßen vorkommen. Der Unterschied zu gewöhnlichen Warzen ist, dass sie aufgrund ihrer Lage und dem ständigen Druck auf der Fußsohle nach innen wachsen und ziemlich schmerzhaft sein können. Wie man Dornwarzen erkennen kann, ob man sie selbst behandeln und wann ein Arzt zu Rate gezogen werden sollte – all das erfahren Sie in diesem Artikel.

Dornwarzen erkennen: So sehen Sie aus

Dornwarzen kommen nur an den Füßen vor, genauer gesagt, unter der Fußsohle, der Ferse oder unter den Zehen. Äußerlich sind Dornwarzen meist als verhornte Stellen oder kleine weiße Ringe mit dunkelbraunen Punkten in der Mitte zu erkennen. Bei diesen Punkten handelt es sich um kleinste Spuren von Blut, das aus den oberflächlichen Blutgefäßen der Warze ausgetreten ist. Unter der Hautoberfläche reichen Dornwarzen jedoch bis tief in die Unterhaut, da sie aufgrund des Drucks, der beim Gehen oder Stehen durch unser Körpergewicht auf die Füße wirkt, nach innen wachsen. Ein zusätzliches Zeichen für Dornwarzen ist der Schmerz, der bei Belastung entsteht. Dadurch, dass das Warzengewebe nach innen wächst und wie ein Fremdkörper das Gewebe verdrängt, entsteht ein großer Druck im Inneren der Haut.

Bild einer Dornwarze

 

Wie entstehen Dornwarzen und warum sollte man sie behandeln?

Auslöser für die unliebsamen Dornwarzen sind humane Papillomaviren (HPV). Dornwarzen sind – wie gewöhnliche Warzen auch – an sich nicht gefährlich, jedoch gilt ähnlich wie beim Herpes Virus: Ist man einmal an einer Dornwarze erkrankt, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie immer wieder auftritt. Berührt man die Warze, verteilen sich die Viren über die Finger auch an andere Hautareale. Besonders leicht geschieht das, wenn an der Dornwarze geknibbelt oder die Hornhaut abgetragen wird.

Bei Dornwarzen kommt noch hinzu, dass oft durch die Schmerzen beim Auftreten eine Schonhaltung eingenommen wird, um den Fuß oder die betroffene Stelle nicht so stark zu belasten. Das kann sogar zu Folgeschäden wie Schmerzen im Rücken, der Hüfte oder Nacken führen. Über Jahre hinweg können sich sogar Fehlstellungen entwickeln. Eine Dornwarze sollte demnach auf jeden Fall lieber früher als später behandelt werden.

Behandlung mit Vereisung

 

Dornwarzenbehandlung zu Hause

Bei der Dornwarzenbehandlung braucht man vor allem eins: Geduld. Je nach Ausprägung können sie durch den Innenwuchs sehr hartnäckig sein. Wichtig ist, sie direkt zu behandeln, also wenn die Warze noch relativ jung ist. Das ist meistens in Eigenbehandlung zu Hause möglich. Viele Produkte aus der Drogerie oder der Apotheke können Abhilfe schaffen und erfolgreich gegen die Dornwarze vorgehen. Ähnlich wie bei gewöhnlichen Warzen gibt es drei Möglichkeiten der Entfernung: Die Verätzung, die Auflösung und die Vereisung. Letztere Variante, die sogenannte Kryotherapie, ist dank speziell für Dornwarzen entwickelter Produkte schnell und einfach zuhause durchzuführen. Bei einer Vereisung in Eigenregie wird in der Regel ein Applikator aus Schaumstoff oder Metall mit Vereisungsmittel auf Minustemperaturen heruntergekühlt. Der eiskalte Applikator wird sodann auf die Warze gesetzt und schädigt das infizierte Hautgewebe, sodass es abstirbt und durch neue, gesunde Haut ersetzt wird. Mit einem Applikator aus Metall wird die Warze besonders punktgenau vereist, die umliegenden Hautbereiche bleiben dabei unverletzt. Das geht zum Beispiel mit Wortie Intense. Die Intensität der Kälteeinwirkung auf die Warze wird hier durch ein kälteleitendes Gel verstärkt, welches zuvor auf die Warze aufgetragen wird und die Kälte bis tief in das Warzengewebe leitet. Zusätzliche Druckschutzpflaster schützen bei besonders schmerzenden Dornwarzen nach der Behandlung die Haut. Sie helfen dabei, Schonhaltungen zu vermeiden und den Druck auf die Warze aufzufangen.

 

Wann eine Behandlung durch den Hautarzt angesagt ist

Sobald sich die Dornwarze jedoch entzündet, verkrustet oder vermehrt blutet, sollte der Hautarzt aufgesucht werden. Das gilt auch dann, wenn sich die Warze nach mehreren Anwendungen nicht verkleinert hat oder verschwunden ist. Der Dermatologe kann die Warze dann mit einem chirurgischen Eingriff entfernen. Meistens werden infizierte Hautzellen ausgeschabt oder mit einem speziellen Instrument herausgeschnitten. Dafür wird der betroffene Bereich örtlich betäubt. Nach etwa vier Wochen wird die Stelle noch einmal vom Hautarzt begutachtet. Bei einer erfolgreichen Behandlung ist die Haut dann warzenfrei. Wenn noch infizierte Hautzellen vorhanden sind, wird noch einmal nachjustiert und auch die verbleibenden Hautzellen entfernt. Bei dieser Methode entsteht eine offene Wunde, sodass der Regenerationsprozess vergleichsweise länger dauert als die Behandlung mit der Kryotherapie.