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Schnelle Hilfe bei Warzen am Fuß

Fußwarzen erkennen und behandeln

Warzen treten häufig an den Händen und an den Füßen auf. Bei Warzen an den Füßen unterscheidet man je nachdem, wo die Warze genau vorkommt, zwischen gewöhnlichen Warzen und Dornwarzen. Wenn Warzen unter der Fußsohle oder unter den Zehen auftreten, entwickeln sich diese anders als gewöhnliche Warzen. Weil der Druck des Körpergewichtes auf den Fußsohlen lastet, können die Warzen nicht nach außen wachsen. Stattdessen entwickeln sie sich nach innen und bohren sich wie ein Dorn in das Gewebe: Warzen unter dem Fuß sind daher meistens sogenannte Plantar- oder Dornwarzen. Warzen, die auf oder an der Seite des Fußes wachsen, sind dagegen in der Regel gewöhnliche Warzen. Das erkennt man an der eher knubbeligen, leicht erhabenen Form.

Warzen am Fuß: Männlicher Fuß

Wie erkenne ich eine Warze am Fuß?

Obwohl sie nicht aussehen wie eine typische Warze, da sie keine erhabene Hautwucherung ausbilden, sind Dornwarzen dennoch zu erkennen: „Die Oberfläche ist meistens von Hornhaut umgeben. Zudem ist die Warze häufig von kleinen schwarz-roten Pünktchen (kleinste Einblutungen) durchzogen“, so die Podologin Maria Magritta. Obwohl sie zunächst unscheinbar aussehen, können diese Fußwarzen unter der Haut deutlich größer werden. Nach einiger Zeit kann das Auftreten mit dem betroffenen Fuß sogar schmerzhaft sein, da die Warze wie ein Dorn in das Innere des Fußes „sticht“ und dabei auf Nerven oder die Knochenhaut drückt. Um ganz sicher zu gehen, kann man seine Warze mit Bildern abgleichen und so die Warzenart bestimmen.

 

Wie entstehen Warzen am Fuß?

Dornwarzen und gewöhnliche Warzen entstehen auch an den Füßen durch humane Papillomaviren (HPV). Die Übertragung der HPV geschieht meist über den indirekten Kontakt. In öffentlichen Bereichen wie Schwimmbädern, Saunen oder Umkleidekabinen, wo viele Menschen barfuß unterwegs sind, ist das Ansteckungsrisiko besonders groß. Die Viren können von einer infizierten Person auf den Boden übertragen werden, wo sie mehrere Tage und sogar Wochen überleben können und sich an den nächsten Barfußläufer heften. Nicht jeder Kontakt mit HPV führt zu einer Infektion, aber folgende Faktoren begünstigen diese:

  • schlecht durchblutete Füße (zum Beispiel in Verbindung mit Diabetes mellitus)
  • eine geschwächte Immunabwehr
  • offene Wunden und/oder kleinste Risse in der Fußsohle

 

5 Hygiene-Tipps für den Umgang mit Warzen an den Füßen

Das Berühren oder Aufkratzen von Warzen sollte unbedingt vermieden werden. Die Viren können so nämlich über die Hände verbreitet werden und andere Körperbereiche oder sogar andere Personen anstecken. Solange man unter Warzen leidet, ist erhöhte Vorsicht bei den heimischen Hygienegewohnheiten nötig. Diese fünf Tipps sollte man dabei beherzigen:

  1. Zu Hause nicht barfuß laufen. Die Viren können so auf den heimischen Boden gelangen, was das Risiko einer Wiederansteckung und die Ansteckung von anderen Personen, die im gleichen Haushalt leben, erhöht.
  2. Auf eine Duschmatte verzichten, da sich in diesem feucht-warmen Milieu die meisten Keime sammeln.
  3. Handtücher nicht mit anderen teilen und regelmäßig bei 60° waschen.
  4. Füße samt Zehenzwischenräumen gründlich abtrocknen.
  5. Regelmäßig die Hände waschen.

 

Warzen am Fuß richtig behandeln

Von der ästhetischen Seite einmal abgesehen, sollten Dornwarzen auch aus gesundheitlichen Gründen entfernt werden. Zudem steigt das Ansteckungsrisiko, je länger man unter ihnen leidet. Podologin Maria Magrittsa sagt außerdem: "Bei Dornwarzen kommt natürlich noch hinzu, dass sie beim Laufen schmerzen können. Diese Schmerzen sind imstande,  den Betroffenen im Alltag zu beeinträchtigen und sogar eine ungesunde Schonhaltung auszulösen, die der Patient unbewusst einnimmt, um den schmerzenden Fuß zu entlasten."

Sobald sich eine Dornwarze abzeichnet, sollte man handeln. Je früher, desto besser, denn dann ist die Wucherung noch nicht so tief in die Haut eingedrungen. Als schnelle und effektive Methode gegen Warzen am Fuß hat sich die Kryotherapie (Vereisung) bewährt, die auch von Hautärzten genutzt wird. Die Vereisung lässt sich mit speziellen Vereisungsmitteln aus der Apotheke zu Hause selbst durchführen, zum Beispiel mit Wortie Intense bei Dornwarzen. Im Zusammenspiel mit einem kälteleitenden Gel vereist die patentierte Metallspitze die Dornwarze zielgenau und intensiv, sodass sie in der Regel innerhalb der nächsten 14 Tage abstirbt und sich dann löst. Meistens reicht eine Behandlung aus. Bei besonders hartnäckigen und länger bestehenden Warzen kann eine Wiederholung der Anwendung notwendig sein.