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Warzen am Fuß

Dornwarzen sind schmerzhaft, ansteckend und besonders hartnäckig

Wenn Warzen am Fuß, oder genauer unter der Fußsohle oder den Zehen, auftreten, entwickeln sich diese anders als gewöhnliche Warzen. Weil der Druck des Körpergewichtes auf den Fußsohlen lastet, können die Warzen nicht nach außen wachsen. Stattdessen entwickeln sie sich nach innen und bohren sich wie ein Dorn in das Gewebe: Warzen unter dem Fuß sind daher in aller Regel sogenannte Plantar- oder Dornwarzen.

Warzen am Fuß erkennen

Obwohl sie nicht aussehen wie eine typische Warze, keine erhabene Hautwucherung ausbilden, sind Dornwarzen leicht zu erkennen: eine helle, bräunlich-graue Hornhautschicht, meist mit einem oder mehreren dunklen Punkten in der Mitte. Unter der Haut können diese Fußwarzen allerdings deutlich größer werden. Nach einiger Zeit kann das Auftreten mit dem betroffenen Fuß schmerzhaft werden, da die Warze wie ein Dorn in das Innere des Fußes „sticht“ und dabei auf Nerven oder die Knochenhaut drückt.

Wie entstehen Warzen am Fuß?

Ebenso wie gewöhnliche Warzen entstehen Fußwarzen durch humane Papillomaviren (HPV). Die Übertragung geschieht meist über den indirekten Kontakt. In öffentlichen Bereichen wie Schwimmbädern, Saunen oder Umkleidekabinen, wo viele Menschen barfuß unterwegs sind, ist das Ansteckungsrisiko besonders groß. Die Viren können von einer infizierten Person auf den Boden übertragen werden, wo sie mehrere Monate lang überleben können und sich an den nächsten Barfußläufer heften. Nicht jeder Kontakt mit HPV führt zu einer Infektion, aber folgende Faktoren begünstigen diese:

  • schlecht durchblutete Füße
  • eine geschwächte Immunabwehr
  • offene Wunden und/oder kleinste Risse in der Fußsohle

Das Berühren oder Aufkratzen von Dornwarzen sollte vermieden werden. Die Viren können so nämlich über die Hände verbreitet werden und andere Körperbereiche oder sogar Personen anstecken. Solange man unter Dornwarzen leidet, ist erhöhte Vorsicht bei den heimischen Hygienegewohnheiten nötig:

  • Zu Hause nicht barfuß laufen; die Viren können so auf den heimischen Boden gelangen, was das Risiko einer Wiederansteckung erhöht,
  • Handtücher nicht mit anderen teilen und regelmäßig bei 60° waschen,
  • Füße samt Zehenzwischenräumen gründlich abtrocknen,
  • regelmäßig die Hände waschen.

Warzen am Fuß behandeln

Von der ästhetischen Seite einmal abgesehen, sollten Dornwarzen auch aus gesundheitlichen Gründen entfernt werden. Einerseits steigt das Ansteckungsrisiko, je länger man unter Fußwarzen leidet. Andererseits können die Schmerzen beim Auftreten langfristig zu Fehlhaltungen führen, da man dazu neigt, die Füße so aufzusetzen, dass die Schmerzen möglichst ausbleiben und dabei eine Schonhaltung entwickelt wird.

Sobald eine Dornwarze entdeckt wurde, sollte man handeln. Als schnelle und effektive Methode gegen Warzen hat sich die Kryotherapie (Vereisung) bewährt, die auch von Hautärzten genutzt wird. Die Vereisung lässt sich mit speziellen Vereisungsmitteln aus der Apotheke zu Hause selbst durchführen, zum Beispiel mit Wortie® Intense. Im Zusammenspiel mit einem speziellen kälteleitenden Gel vereist die patentierte Metallspitze die Fußwarze zielgenau und intensiv, die in der Regel innerhalb der nächsten 14 Tage abstirbt und sich dann löst. Meistens reicht eine Behandlung aus, bei besonders hartnäckigen und länger bestehenden Warzen kann eine Wiederholung der Anwendung notwendig sein.