So erkennen Sie Dornwarzen

Dornwarzen, auch bekannt als PlantarwarzenStechwarzen oder Fußsohlenwarzen, können sehr unangenehm und mit Schmerzen an der Fußsohle verbunden sein. Denn ausschließlich dort kommen Dornwarzen vor, insbesondere an Stellen, die viel Druck ausgesetzt sind, also Zehen, Ferse und Fußballen. Die Warzen erscheinen in Form von kleinen weißen Ringen mit schwarzen Punkten in der Mitte. Dornwarzen können tief nach innen wachsen, wodurch sie nach einiger Zeit beim Gehen oder Stehen große Schmerzen verursachen können.

Wie sieht eine Dornwarze aus?

Obwohl sie nicht aussehen wie eine typische Warze, da sie keine erhabene Hautwucherung ausbilden, sind Dornwarzen dennoch zu erkennen: "Die Oberfläche ist meistens von Hornhaut umgeben. Zudem ist die Warze häufig von kleinen schwarz-roten Pünktchen (kleinste Einblutungen) durchzogen", so die Podologin Maria Magritta. Obwohl sie zunächst unscheinbar aussehen, können diese Fußwarzen unter der Haut deutlich größer werden. Nach einiger Zeit kann das Auftreten mit dem betroffenen Fuß sogar schmerzhaft sein, da die Warze wie ein Dorn in das Innere des Fußes "sticht" und dabei auf Nerven oder die Knochenhaut drückt.

Nicht sicher, welche Art von Warze es ist? Hier kann man seine Warze mit Bildern abgleichen und so die Warzenart bestimmen. Um ganz sicher zu gehen, kann ein Besuch in der Hautarztpraxis Klarheit schaffen.

zu den Warzenarten

Wie entstehen Dornwarzen?

Dornwarzen und gewöhnliche Warzen entstehen durch humane Papillomaviren (HPV). Die Übertragung der HPV geschieht bei Dornwarzen meist über den indirekten Kontakt. In öffentlichen Bereichen wie Schwimmbädern, Saunen oder Umkleidekabinen, wo viele Menschen barfuß unterwegs sind, ist das Ansteckungsrisiko besonders groß. Die Viren können von einer infizierten Person auf den Boden übertragen werden, wo sie mehrere Tage und sogar Wochen überleben können und sich an den nächsten Barfußläufer heften.

Nicht jeder Kontakt mit HPV führt zu einer Infektion, aber folgende Faktoren begünstigen diese:

  • offene Wunden und/oder kleinste Risse in der Fußsohle
  • eine geschwächte Immunabwehr
  • schlecht durchblutete Füße (zum Beispiel in Verbindung mit Diabetes mellitus)

Wie kann man eine Ansteckung mit Dornwarzen verhindern?

  • Umkleiden, Schwimmbäder und Duschräume sollten nur mit Badelatschen besucht werden, niemals barfuß. Hier fühlen die Viren sich besonders wohl und können leichter in die vom Schwitzen oder Baden aufgeweichte Haut eindringen.
  • Haut gepflegt halten: Trockene Haut neigt dazu, rissig zu werden, wodurch die Viren eindringen können. Regelmäßiges Eincremen der Füße stärkt die Haut und somit die Abwehr.
  • Verletzungen bei der Pediküre vermeiden: Kleinste Risse in der Haut sind für Viren leichte Eintrittspforten und begünstigen die Warzenentstehung.
  • Immunsystem pflegen: Je fitter das Immunsystem, desto geringer die Chance der HPV, den Körper zu infizieren.

Hilfe, eine Dornwarze – was muss man jetzt zu Hause beachten?

Das Berühren oder Aufkratzen von Warzen sollte unbedingt vermieden werden. Die Viren können so nämlich über die Hände verbreitet werden und andere Körperbereiche oder sogar andere Personen anstecken. Solange man unter Warzen leidet, ist erhöhte Vorsicht bei den heimischen Hygienegewohnheiten nötig. Diese fünf Tipps sollte man dabei beherzigen:

  1. Zu Hause nicht barfuß laufen. Die Viren können so auf den heimischen Boden gelangen, was das Risiko einer Wiederansteckung und die Ansteckung von anderen Personen, die im gleichen Haushalt leben, erhöht.
  2. Auf eine Duschmatte verzichten, da sich in diesem feucht-warmen Milieu die meisten Keime sammeln.
  3. Handtücher nicht mit anderen teilen und regelmäßig bei 60° waschen.
  4. Füße samt Zehenzwischenräumen gründlich abtrocknen.
  5. Regelmäßig die Hände waschen.

Verschwinden Dornwarzen wieder von allein?

Dornwarzen können nach einigen Monaten oder Jahren von allein verschwinden. Da sie allerdings tief in die Fußsohle einwachsen und schließlich starke Schmerzen beim Gehen und Stehen verursachen können, ist eine Behandlung ratsam. Zudem steigt das Risiko, sich oder andere Person mit den Warzenviren zu infizieren, je länger man unter ihnen leidet. Podologin Maria Magritta sagt außerdem: "Bei Dornwarzen kommt natürlich noch hinzu, dass sie beim Laufen schmerzen können. Diese Schmerzen sind imstande, den Betroffenen im Alltag zu beeinträchtigen und sogar eine ungesunde Schonhaltung auszulösen, die der Patient unbewusst einnimmt, um den schmerzenden Fuß zu entlasten."

Folgen einer unbehandelten Dornwarze am Fuß

Bei vielen Warzen kann man hoffen, dass sie von allein wieder verschwinden. Meistens tun sie das auch, allerdings erst nach einigen Wochen, Monaten oder Jahren. Bei Dornwarzen, die sich unter der Fußsohle befinden, kann es ungünstig sein, so lange zu warten. Durch die beim Auftreten entstehenden Schmerzen entwickeln Betroffene schnell eine Schonhaltung, um die betroffene Stelle nicht so stark zu belasten und Schmerzen zu vermeiden. Insgesamt kann dieses Verhalten dazu führen, dass durch die falsche Belastung auch Schmerzen im Rücken, in der Hüfte oder den Schultern entstehen. Wer über lange Jahre untätig ist und seine Dornwarze versucht zu ignorieren, riskiert sogar langfristige Fehlstellungen. Diese können von den Füßen, über die Beine bis hin zum Rücken reichen – denn unser gesamter Bewegungsapparat ist miteinander vernetzt. So können Schmerzen im Fuß die Ursache für chronische Kopfschmerzen sein, die von einer übertragenen Fehlstellung im Rücken rühren. Es ist also keine Option, die Dornwarze unter dem Fuß zu ignorieren oder eine Behandlung aufzuschieben.

Dornwarzen behandeln

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Dornwarze zu Hause selbst zu behandeln. Das bietet sich vor allem dann an, wenn die Warze nicht entzündet und relativ „jung“ ist. Bei schmerzenden Warzen, die tief in den Fuß eingewachsen sind, oder bei entzündeten Dornwarzen, sollte ein Hautarzt aufgesucht werden. Dieser kann dann einen individuellen Behandlungsplan aufstellen und entscheiden, mit welcher Methode die Dornwarze entfernt wird. Für die Warzenentfernung zu Hause ist die Kryotherapie besonders einfach und schnell.

Dornwarzen mittels Kryotherapie zu Hause entfernen

Spezielle Produkte aus der Apotheke, die extra für die Vereisung von Dornwarzen zu Hause entwickelt wurden, leiten mittels eines entsprechenden Applikators ganz gezielt Kälte in die Warze. Verstärkt wird die Kälteleitung durch ein Gel, welches dafür sorgt, dass die kalten Temperaturen tief in die Warze eindringen können. Durch die eiskalten Temperaturen stirbt das Warzengewebe ab. Das bringt wiederum einen Prozess in Gang, durch den das kältegeschädigte Gewebe durch neue, gesunde Haut ersetzt wird. Die Dornwarze ist in vielen Fällen etwa zwei Wochen nach der ersten Anwendung Geschichte und eine normale Belastung der Füße wieder möglich. Da Dornwarzen oft sehr hartnäckig sind, kann auch eine zweite oder dritte Behandlung in jeweils zweiwöchigem Abstand erfolgen. Sollte es während der Behandlung noch schmerzhaft sein aufzutreten, bieten spezielle Druckpflaster Schutz.

Alternativ gibt auch die Möglichkeit, eine Dornwarze mit einem Warzenpflaster für Dornwarzen zu entfernen. Diese Behandlung ist jedoch meist langwierig und kann je nach Ausprägung der Warze mehrere Monate dauern.

Wann eine Behandlung durch den Hautarzt angesagt ist

Sobald sich die Dornwarze jedoch entzündet, verkrustet oder vermehrt blutet, sollte der Hautarzt aufgesucht werden. Das gilt auch dann, wenn sich die Warze nach mehreren Anwendungen nicht verkleinert hat oder verschwunden ist. Der Dermatologe kann die Warze dann mit einem chirurgischen Eingriff entfernen. Meistens werden infizierte Hautzellen ausgeschabt oder mit einem speziellen Instrument herausgeschnitten. Dafür wird der betroffene Bereich örtlich betäubt. Nach etwa vier Wochen wird die Stelle noch einmal vom Hautarzt begutachtet. Bei einer erfolgreichen Behandlung ist die Haut dann warzenfrei. Wenn weiterhin infizierte Hautzellen vorhanden sind, wird noch einmal nachjustiert und auch die verbleibenden Hautzellen entfernt. Bei dieser Methode entsteht eine offene Wunde, sodass der Regenerationsprozess länger dauert als bei einer Behandlung mit der Kryotherapie.

Ursache von Dornwarzen ist eine Infektion
mit humanen Papillomaviren (HPV)

Daher sind Dornwarzen auch ansteckend und können durch Berührung oder Kratzen am eigenen Körper verteilt oder auf andere übertragen werden. In vielen Fällen verschwinden Dornwarzen im Verlauf von Monaten oder Jahren von selbst. Wer nicht so lange warten möchte, kann mit Produkten aus der Apotheke gegen Warzen vorgehen. Wenn Dornwarzen sehr schmerzen, bluten oder entzündet sind, dann sollte ein Arzt zurate gezogen werden.

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  • Der patentierte Präzisionsapplikator sorgt für eine gezielte Vereisung der Warze
  • Die flache Metallspitze eignet sich für größere verhornte Warzen
  • Die enthaltenen Druckschutzpflaster schützen bei schmerzenden Dornwarzen
  • Die Anwendung ist schnell, einfach und effektiv
  • Die umliegende gesunde Haut kommt nicht in Kontakt mit dem Vereisungsmittel

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