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Dornwarzen mit Warzenpflastern entfernen

Wie wirkungsvoll ist diese Methode und welche Alternativen gibt es?

Unter den Warzen gehören die sogenannten Fuß- oder Dornwarzen zu den unangenehmsten Vertretern. Ausgelöst durch das humane Papillomavirus (HP Virus) wachsen sie von der Sohle ins Fußinnere ein und können dann starke Schmerzen verursachen. Da Dornwarzen bei Nicht-Behandlung sehr unangenehme und weitreichende Folgen haben können, ist eine Behandlung unbedingt in einem frühen Stadium notwendig. Ein beliebtes Mittel gegen Dornwarzen sind Warzenpflaster. Es gibt jedoch auch wirkstarke und schnellere Alternativen.

Teddy mit Pflaster im Bett: Warzenpflaster

Warzenpflaster gegen Dornwarzen

Je schneller etwas gegen Dornwarzen unternommen wird, desto besser. Dafür stehen in der Apotheke auch freiverkäufliche Mittel zur Verfügung, sodass nicht zwingend ein Arzt aufgesucht werden muss und die Behandlung zuhause durchgeführt werden kann. Eine Methode ist die Behandlung der Fußwarze mit einer hautaufweichenden Flüssigkeit, in der Regel Salicylsäure. So wird jeweils die oberste Hornschicht der Warze aufgeweicht und kann dann schrittweise entfernt werden. Deshalb muss eine Behandlung mit solchen Keratolysemitteln über mehrere Wochen erfolgen, und das bei vielen Produkten mehrmals täglich.

 

Warzenpflaster richtig anwenden

Warzenpflaster vereinfachen die Durchführung einer solchen Behandlung. Sie enthalten ebenfalls Salicylsäure als Wirkstoff, werden auf Warzengröße zugeschnitten, mit Heftpflastern auf der Warze fixiert und können dort mehrere Tage verbleiben. Sinnvoll ist es, die unter dem Pflaster liegende gesunde Haut vor dem Anbringen mit etwas Vaseline zu schützen, damit die Säure nur auf die Warze einwirkt. Außerdem sollte die betroffene Stelle immer gründlich gereinigt werden, um einer Entzündung vorzubeugen und eine Übertragung der HP-Viren zu vermeiden.

Löst man das Pflaster nach einigen Tagen, wird die aufgeweichte, weiße Haut mit einer Feile oder einem Bimsstein abgehobelt, bevor ein neues Warzenpflaster angebracht wird. Das verwendete Werkzeug sollte nach jeder Behandlung gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Diese Prozedur wird so lange wiederholt, bis keine weißen Hautstellen mehr zu sehen sind oder beim Abfeilen Schmerzen spürbar werden. Ein weiterer Vorteil von Warzenpflastern ist die Versiegelung der betroffenen Stellen, was eine Verbreitung der HP-Viren erschwert.

 

Kryotherapie wirkt schneller als Warzenpflaster

Je nach Ausprägung der Warze, kann eine Behandlung mit Warzenpflastern mehrere Monate dauern. Das erfordert viel Geduld und Disziplin. Davon abgesehen ist eine langwierige Prozedur bei Dornwarzen oft mit Schmerzen verbunden. Die Warze drückt im fortgeschrittenen Stadium bei jedem Auftreten in den Fuß und kann auf lange Sicht zu einer Schonhaltung führen, die weitere Folgen nach sich zieht. Um diese zu vermeiden und schnell wieder unbeschwert laufen zu können, ist eine schnelle und einfache Methode zur Warzenentfernung sinnvoll. Eine wirksame und schnellere Alternative ist die Vereisung von Dornwarzen, die sogenannte Kryotherapie. Diese wird auch vom Hautarzt eingesetzt und ist ebenfalls in einer rezeptfreien Variante in der Apotheke erhältlich. Hier sollte man darauf achten, dass ein Produkt verwendet wird, das speziell auf die Vereisung von Dornwarzen ausgelegt ist. Diese sind nämlich hartnäckiger als herkömmliche Hand- und Fußwarzen. Zur Verstärkung der Vereisungsleistung wird vor der Behandlung ein Tropfen des beiliegenden leitfähigen Gels auf die Warze gegeben. Mit Hilfe des Präzisionsapplikators mit Metallspitze wird die Warze punktgenau vereist. Durch die Kälteeinwirkung stirbt das Warzengewebe ab und fällt nach etwa zwei Wochen von alleine ab. In vielen Fällen genügen ein bis zwei Behandlungen von jeweils weniger als einer Minute. Bei schmerzempfindlichen Dornwarzen kann nach der Vereisung ein Druckschutzpflaster die empfindliche Stelle entlasten.