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Warzen am Arm

Welche Warzenart kann es sein und wie behandelt man sie am besten?

Klassischerweise verortet man Warzen an Händen oder Füßen. Doch nicht nur an der Hand, auch an anderen Stellen des Arms können die unschönen Knubbel auftreten. Warzen sind für die meisten Betroffenen vor allem ein optisches, gesundheitliches und manchmal sogar ein psychisches Problem. Sie möchten sie daher schnellstmöglich loswerden. Vorher ist es jedoch wichtig zu unterscheiden, um welche Warzenarzt es sich handelt. Danach richten sich die Behandlungsoptionen: Abwarten, Selbstbehandlung oder Arztbesuch. Die Bestimmung der Warzenart ist in der Regel auch für Laien anhand ihres Aussehens und der Stelle, an der sich die Warze am Arm befindet, möglich. Mithilfe dieses Artikels finden Sie heraus, ob es sich um gewöhnliche Warzen, Flachwarzen oder Stielwarzen handelt. Bei Unsicherheiten bezüglich der Warzenart sollte jedoch immer ärztlicher Rat eingeholt werden.

Gewöhnliche Warzen kommen meist an der Hand, aber auch am Ellenbogen vor

Gewöhnliche Warzen werden auch als gemeine oder vulgäre Warzen bezeichnet sowie als Haut- oder Stachelwarze. Sie sind die häufigste Form von Warzen und kommen vor allem an den Händen und den Füßen vor. An den Armen sind gewöhnliche Warzen am Ellenbogen zu finden. Da sie durch ein Virus verursacht werden, sind sie hoch ansteckend und übertragen sich durch Kontakt mit infizierten Hautzellen schnell von einer Körperstelle auf eine andere. Generell können sie sich daher am ganzen Körper bilden – bevorzugt an Stellen mit trockener, rissiger Haut, wie es am Ellenbogen häufiger der Fall ist. Gewöhnliche Warzen bilden oftmals kleine Grüppchen auf der Haut. Man erkennt sie an den folgenden Merkmalen: Sie sind meistens stecknadelkopfgroß oder etwas größer, rund, und am Anfang ist ihre Oberfläche glatt und ebenmäßig. Im Laufe der Zeit kann sie sich jedoch gelblich verfärben und ein raues, blumenkohlartiges Aussehen annehmen. Die Therapieoptionen bei gewöhnlichen Warzen sind zahlreich. Wen die Warze nicht stört und wer keine Übertragung auf andere Körperstellen fürchtet, kann es mit Abwarten versuchen. Verschwindet die Warze nicht von allein, stehen unterschiedliche Mittel aus der Apotheke zur Verfügung. Besonders schnell, einfach und präzise geht die Warzenvereisung. Dafür ist ein spezieller Metall-Applikator aus der Apotheke besonders praktisch, der die Warze schnell und schmerzfrei vereisen kann.

 

Wenig Handlungsbedarf: Planwarzen oder Flachwarzen kommen häufig an der Hand, dem Handgelenk und den Unterarmen vor

Flach- oder Planwarzen kommen oft bei Kindern und Jugendlichen vor und werden daher im Fachbereich als Verrucae planae juveniles bezeichnet. Aber auch bei Erwachsenen zeigen sich die wenig erhabenen, mehr oder weniger rundlichen Warzen. Flachwarzen werden meist nur ein bis zwei Millimeter groß, sind hautfarben oder durchscheinend und befinden sich häufig im Gesicht und am Hals. Sie können aber auch an den Händen, den Handgelenken oder den Unterarmen auftreten. Flachwarzen werden, wie die meisten „echten“ Warzenarten, durch Viren übertragen und sind ansteckend. Allerdings heilen viele plane Warzen, gerade wenn sie bei Kindern oder Jugendlichen vorkommen, nach einiger Zeit spontan ab. Eine Entfernung dieser Warzen wird nur selten durchgeführt, da sie meist recht eng beieinanderliegen und sich kaum von der gesunden Haut abheben. Bei der Entfernung in Eigenregie bestünde die Gefahr, umliegende Haut in Mitleidenschaft zu ziehen. Daher sollte man die Behandlung der Flachwarzen durch den Hautarzt durchführen lassen.

 

Ellenbeuge oder Achselhöhle? Es könnte sich um eine Stielwarze handeln

Stielwarzen sind kleine, weiche Hautanhängsel, die meist nur wenige Millimeter groß werden und häufig unter den Achseln oder in der Ellenbeuge vorkommen. Ihre Form ist rund oder länglich und sie wachsen meist stielförmig von der Haut, wobei sie weich und beweglich sind. Ihre Farbe ist hautfarben oder etwas dunkler. Da sie nicht durch Viren übertragen werden, sind sie auch nicht ansteckend. Trotzdem können sie störend sein oder sich sogar entzünden – etwa durch die dauernde Reibung, die bei der Bewegung der Arme entsteht. Wird eine Stielwarze bei der Rasur (zum Beispiel unter den Achseln) verletzt, kann sie stark bluten und sich entzünden. Dann sollte man seine Stielwarze lieber loswerden. Viele Betroffene stören sich auch einfach an der Optik und möchten die Hautanhängsel an den Armen deshalb entfernen.

Eine einfache und gute Methode, um Stielwarzen an den Armen zu entfernen, ist die sogenannte Vereisungstherapie. Diese kann beim Hautarzt, aber auch zu Hause mit speziellen Produkten aus der Apotheke durchgeführt werden. Was beim Vereisen von Warzen wichtig ist, lesen Sie in diesem Artikel. Grundsätzlich kann man Stielwarzen, die sich an den Armen oder am Hals befinden, gut selbst vereisen. Liegt die Warze allerdings so ungünstig, dass man nicht gut an sie herankommt oder die Haut sehr empfindlich ist, dann sollte man lieber den Hautarzt zur Rate ziehen. Gerade wenn sich die Stielwarze in der Achselhöhle befindet, ist die Gefahr einer Entzündung durch das Schwitzen gegeben. Auch dann nimmt sich lieber ein Hautarzt der Sache an.