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Warzen am Finger

Die lästigen Knubbel kann man ganz einfach selbst entfernen

Warzen an Händen und Fingern gehören zu den sogenannten gewöhnlichen Warzen. Sie sind zwar harmlos, sehen aber unschön aus. Besonders an Händen und Fingern sind sie schlecht zu verstecken und stören ein gepflegtes Erscheinungsbild. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit andere oder sich selbst weiter anzustecken hoch. Vielen Menschen sind ihre Warzen daher unangenehm und sie möchten sie schnell wieder loswerden.

Personen zeigen mit Finger auf Laptop

Woher kommen die Warzen?

Die gewöhnlichen Warzen am Finger entstehen durch das sogenannte humane Papillomavirus (HPV), das von Mensch zu Mensch übertragen wird. Durch kleine Verletzungen in der Haut, ein oberflächlicher Kratzer genügt, gelangen die stark ansteckenden Viren in den Körper. Der Körperkontakt mit einer Person, die selbst Warzen hat, reicht dafür schon aus. Aber auch das Benutzen von infizierten Gegenständen, wie Handtücher oder Stifte, sind mögliche Übertragungswege.

Ist das Virus durch kleinste Verletzungen in den Körper eingedrungen, entsteht nicht zwangsläufig eine Warze. In den meisten Fällen erkennt das körpereigene Immunsystem den Eindringling und eliminiert ihn. Zu einer Warze kommt es dann, wenn das Immunsystem geschwächt ist oder noch nicht voll ausgereift, wie beispielsweise bei Kindern. Daher sind diese auch besonders häufig von Warzen betroffen.

Hat das Virus erfolgreich die körpereigene Abwehr überwunden, lässt es nach zwei bis sechs Monaten die obere Hautschicht der Zellen wachsen. An der Hautoberfläche bildet sich dann die eigentliche Warze und sitzt dort als runder erbsengroßer Knubbel. Ihr Aussehen ist meist rau und schuppig. Die meisten Warzen sind hautfarben, aber sie treten manchmal auch in bräunlich-gräulicher, gelblicher oder weißer Färbung auf.

Warzen am Finger sollte man schnell behandeln

Warzen verschwinden in der Regel irgendwann von alleine wieder. Allerdings kann das einige Jahre dauern. In dieser Zeit kann man nicht nur weitere Mitmenschen anstecken, da man ja mit den Händen immer wieder Dinge und Menschen berührt und somit die Viren weiterverbreitet, sondern auch sich selbst. Das heißt, es können sich noch mehr Warzen an der Hand oder an anderen Körperstellen bilden.

Deshalb sollte man Warzen möglichst schnell behandeln, um sie wieder loszuwerden. Gerade zu Beginn der Entstehung lassen sie sich ganz einfach selbst entfernen. Eine Methode, die inzwischen auch zu Hause angewendet werden kann ist die so genannte Kryotherapie, bei der die Warzen punktgenau vereist werden. Im Gegensatz zum meist langwierigen Einsatz von Salicylsäure bei der die Hornhaut schrittweise abgetragen wird, ist die Vereisung effektiver und die Warze bildet sich bereits innerhalb von 14 Tagen zurück. In vielen Fällen reicht eine einzige Vereisung aus. Bei hartnäckigeren oder schon länger bestehenden Warzen kann auch zwei- bis dreimal im Abstand von 14 Tagen vereist werden.

Warzen-Risiko: So kann man es verringern

Das Virus, das die Warzen auslöst, ist fast überall. Daher ist es nicht einfach, ihm aus dem Weg zu gehen. Diese Tipps können das Risiko aber zumindest minimieren:

  • Hände häufig waschen und gut abtrocknen.
  • Rissige Haut durch entsprechende feuchtigkeitsspendende Handpflege vermeiden.
  • Nicht an den Nägeln kauen.
  • Keine fremden Handtücher benutzen.
  • Das Immunsystem stärken – z.B. mit gesunder Ernährung und Bewegung