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Warzen am Kinderfuß

Das sollten Sie wissen

Da das kindliche Immunsystem noch nicht ausgereift ist, haben Bakterien und Viren bei den Kleinen leichtes Spiel. Das zeigt sich in Form der immer wiederkehrenden Erkältungen und Infekte, die ein Kind im Laufe seiner ersten Jahre durchzustehen hat – und auch beim Thema Warzen. Warzen sind in der Regel harmlose Hautwucherungen, die im Verlauf von ein bis zwei Jahren meist von selbst wieder verschwinden. Wenn sie unter der Fußsohle vorkommen, sollte man sie jedoch lieber entfernen, um Schmerzen zu vermeiden.

Warzen an Kinderfüßen: Kinderfuss im Sand

Ansteckungsgefahr beim barfuß laufen

Gewöhnliche (vulgäre) Warzen werden durch humane Papillomaviren (HPV) ausgelöst und sind daher hochansteckend. Wie ansteckend sie sind, merkt man zum Beispiel im Sommer während der Freibadsaison oder wenn man mit den Kindern im Winter regelmäßig Hallenbäder und deren Umkleidekabinen besucht. Hier tummeln sich viele Hautschüppchen von Badegästen, von denen einige mit dem Warzen-auslösenden Virus infiziert sind. Die Übertragung des Virus geht im Schwimmbad besonders schnell, da die Haut vom Wasser aufgeweicht und somit durchlässiger für Viren und Bakterien ist. Laufen die Kids dann barfuß in der Umkleide oder im Schwimmbad herum, rächt sich das oftmals Wochen oder Monate später mit einer Warze am Fuß. So lange kann es dauern bis eine Warze sichtbar wird.

 

Fußwarzen bei Kindern: Klein aber störend

Bei Warzen an den Füßen handelt es sich meistens um durch HPV verursachte Warzen, die sich als Dornwarzen oder gewöhnliche Fußwarzen manifestieren können. Dornwarzen kommen ausschließlich an den Stellen vor, auf denen Druck beim Gehen oder Stehen lastet – also der Ferse, dem Fußballen oder unter den Zehen. Die gewöhnliche oder auch vulgäre Warze ist mit 70 Prozent die häufigste Warzenart. Auch sie kann am Fuß vorkommen, oft auf dem Spann oder an den Zehen. Die meist stecknadelgroße Warze ist wie die Dornwarze hoch ansteckend.

 

Spätestens bei Schmerzen beim Auftreten sollte man handeln

Je nach Größe und Alter der Warze können Dornwarzen beim Gehen und Stehen sehr schmerzhaft sein, da sie wie ein Dorn nach innen in den Fuß wachsen. Durch den Schmerz beim Auftreten kann es auf Dauer zu einer Schonhaltung kommen, die den ganzen Bewegungsapparat beeinflusst: Schmerzen in der Hüfte, dem Rücken oder chronische Kopfschmerzen können die Folge sein. Da Kinder und Jugendliche sich in der Regel viel bewegen, kann sich eine solche Schonhaltung schnell einschleichen. Dornwarzen sollten daher entfernt werden, solange sie noch klein sind. Auch die gewöhnliche Warze kann an den Füßen Schmerzen bereiten – im Socken reiben oder im Schuh drücken. Um zu vermeiden, dass sich das Warzengewebe durch Reibung öffnet oder sogar blutet, sollte sie ebenfalls besser entfernt werden.

 

Die Kryotherapie für zu Hause

Um Schmerzen beim Gehen zu vermeiden, macht es Sinn, sich der Warzen-Entfernung schon direkt im Anfangsstadium zu widmen. Zur Entfernung einer Dorn- oder einer gewöhnlichen Fußwarze muss man jedoch nicht zwingend zum Arzt. Mit der Kryotherapie kann man sie auch schmerzfrei und wirkungsvoll zu Hause behandeln Ein Metallapplikator leitet die Kälte direkt in das Warzengewebe, was das Absterben der Zellen und den Einsatz des Immunsystems auslöst. Jetzt wird das vereiste, tote Gewebe genauso wie die Viren beseitigt und neue Haut kann entstehen.

Schon bei Jugendlichen ab 12 Jahren lassen sich auf diesem Wege hartnäckige Warzen und Dornwarzen präzise und sicher vereisen. Gewöhnlichen Warzen kann man schon bei Kindern ab vier Jahren mit dem passenden Applikator zu Leibe rücken.