Warum bekommen Kinder häufiger Warzen?

Es gibt drei Gründe, warum Kinder häufiger von Warzen betroffen sind als Erwachsene:

Grund 1: Harmlose Verletzungen

Die meisten Warzenarten werden durch das humane Papillomavirus (HPV) verursacht. Durch kleinste Verletzungen der Haut kann das Virus in die oberste Hautschicht eindringen und regt dort vermehrt das Zellwachstum an. Eine knubbelige Warze entsteht. Da Kinder öfter Kratzer oder kleine Schnittwunden haben, bieten sie häufiger eine Eintrittspforte für das Virus.

Grund 2: Das Immunsystem wächst an seinen Aufgaben

Bei Erwachsenen mit einem intakten Immunsystem erkennt der Körper die fremden Viren und eliminiert sie – es kommt meist nicht zu einer Warzenbildung. Da das Immunsystem von Kindern aber noch nicht voll ausgereift ist, können sie die für die Warzen verantwortlichen HPV schlechter abwehren.

Grund 3: Viren Hotspots

Kinder haben viel Körperkontakt mit Gleichaltrigen und halten sich oft in Gemeinschaftseinrichtungen wie Turnhallen oder Schwimmbädern auf, die mit ihrer feuchtwarmen Umgebung ein optimaler Übertragungsort für humane Papillomaviren sind. Kommen zusätzlich noch typische Missgeschicke von Kindern dazu, wie beispielsweise vergessene Badeschlappen, geliehene Sportschuhe oder vertauschte Handtücher, dann steigt das Infektionsrisiko weiter an. Die Viren werden auf diese Weise schnell von einem Kind zum nächsten weitergereicht.


Wie erkenne ich eine Warze bei Kindern?

Bis eine Warze sichtbar wird dauert es etwa zwei bis sechs Monate. Dann bildet sich vermehrt Hornhaut und die Warze erscheint als kleiner Knubbel an Händen, Fingern oder Zehen. Bei den knubbeligen, blumenkohlartigen Warzen handelt es sich um gewöhnliche Warzen, die zumeist an Händen oder Füßen auftreten. Diese Warzenart ist die häufigste bei Kindern und macht rund 70% aus. Nur unter der Fußsohle wachsen die sogenannten Dornwarzen. Aufgrund der ständigen Belastung bildet sich hier kein Knubbel nach außen, sondern die Hornhaut wächst wie eine Art Dorn nach innen. Aufgrund des Innenwuchses ist es schwieriger sie wieder los zu werden. Man erkennt sie an einem weißlichen Ring aus Hornhaut und kleinen schwarzen Pünktchen in der Mitte. Eine Sonderform stellen die Dellwarzen dar. Die kleinen runden Pusteln werden von harmlosen Vertretern der Familie der Pockenviren verursacht und sehen ein wenig wie Pickel aus. Charakteristisch ist eine kleine Delle in der Mitte, die Namensgeber für die Hauterkrankung ist. Dellwarzen werden häufig von einem lästigen Juckreiz begleitet. Dann besser nicht aufkratzen, da die Flüssigkeit im Inneren hochansteckend ist.

Generell gilt, je schneller eine Warze entdeckt und behandelt wird, desto besser stehen die Chancen, dass sie schnell wieder verschwinden.

Zum Artikel "Warzen am Kinderfuß" geht es hier entlang

Warze entdeckt? Keine Panik!

Beruhigend zu wissen: Warzen bei Kindern sind lästig, aber in der Regel völlig harmlos. Haben Sie eine Warze bei Ihrem Kind entdeckt, müssen Sie in den meisten Fällen nicht einmal einen Kinder- oder Hautarzt aufsuchen. Oftmals verschwinden Warzen von selbst wieder. Bis das der Fall ist, kann es allerdings bis zu zwei Jahre dauern. Nicht jeder möchte so lange warten! Die Warze am Fuß kann beim Auftreten schmerzen oder es besteht die Gefahr, dass das Kind die Warze aufkratzt. Die sichtbaren Hautveränderungen können auch ein Grund für Hänseleien und Mobbing unter Kindern und Jugendlichen sein und eine psychische Belastung darstellen. Zur Warzenentfernung steht eine Vielzahl an Methoden aus der Apotheke sowie eine Reihe von Hausmitteln zur Verfügung.

 

Gewöhnliche Warzen und Dornwarzen bei Kindern behandeln

Warzen entstehen nicht über Nacht und folglich muss man auch für eine Warzenbehandlung etwas Geduld aufbringen. Auch ohne Behandlung können Warzen im Verlauf von bis zu zwei Jahren von selbst verschwinden, dann spricht man von einer Spontanheilung. In diesem Fall hat das eigene Immunsystem das Virus erfolgreich eliminiert. Auch das sogenannte "Besprechen" von Warzen funktioniert ähnlich. Dabei wird die Warze in einer besonderen Zeremonie weggewünscht oder weggebetet. Insbesondere bei Kindern zeigt diese Art der Behandlung – je fantastischer, desto besser – häufig eine Wirkung und die Warze verschwindet nach einigen Tagen und Wochen. Durch den Glauben an die Wirkung der kuriosen Zeremonie wird das Immunsystem gestärkt und geht aktiv gegen die Viren, die Auslöser der Warze, vor.

Wer lieber zu handfesten Methoden gegen gewöhnliche Warzen und Dornwarzen greifen möchte, der wird in der Apotheke fündig. Seit vielen Jahren etabliert ist die Methode der Auflösung. Mit Hilfe von salicylsäurehaltigen Tinkturen oder Pflastern wird die Hornschicht aufgeweicht und Schritt für Schritt abgetragen. Ein Vorgang, der bis zu acht Wochen dauern kann. Monochloressig- oder Ameisensäure wirken stark ätzend, daher ist ein Schutz der umliegenden Haut mit einer fetthaltigen Creme wichtig. Die Vereisung von Warzen (Kryotherapie) ist ein schneller und effektiver Weg, gewöhnliche Warzen und Dornwarzen bei Kindern (meistens ab vier Jahren), ganz einfach zu Hause zu entfernen. Die Anwendung dauert nur wenige Minuten und in vielen Fällen verschwindet die Warze bereits nach einmaliger Anwendung innerhalb von 14 Tagen. Bei hartnäckigen Warzen sind weitere Vereisungen im Abstand von jeweils etwa 14 Tagen möglich.

Auch Hausmittel kommen bei der Warzenbekämpfung zum Einsatz. Ihr Nutzen ist häufig nicht ausreichend wissenschaftlich belegt. Sie reichen von Apfelessig über Schöllkraut, Thuja und Knoblauch bis hin zum luftdichten Abkleben der Warze. Einige Hausmittel können allergische Reaktionen hervorrufen. Daher ist hier Vorsicht geboten.

Zeigen sich gar keine Behandlungserfolge, ist die Warze entzündet oder es werden immer mehr, ist ein Arztbesuch ratsam. Der Arzt kann Warzen ebenfalls mit unterschiedlichen Methoden entfernen. Auch in der Hautarzt-Praxis werden Warzen häufig vereist oder mit einem Laser behandelt. Eher operative Methoden stellen das Herausschaben mit einem scharfen Löffel oder die Entfernung mit einer Elektroschlinge dar.

Zum Artikel "Warzen bei Kindern entfernen"

Dellwarzen bei Kindern behandeln

Ist das Kind von Dellwarzen betroffen, gibt es ebenfalls verschiedene Behandlungsoptionen. In den meisten Fällen ist ein Arztbesuch hilfreich, um die Diagnose Dellwarzen zu stellen. Einige Ärzte raten dann zum Abwarten, bis das Immunsystem die Dellwarzen bekämpft hat. Aufgrund des unschönen Aussehens und der Ansteckungsgefahr können Hautärzte die störenden Hautknötchen aber auch mit einem scharfen Löffel abschaben oder ausdrücken. Wichtig ist dabei, die Haut gut zu desinfizieren, sodass keine Viren an andere Hautstellen gelangen. Da die Prozedur recht schmerzhaft sein kann, wird das behandelte Areal bei Kindern mit einer örtlich betäubenden Creme eingerieben. Alternativ kann der Hautarzt Dellwarzen auch mit flüssigem Stickstoff vereisen.

Bei Dellwarzen hat auch die Apotheke etwas zur Selbstbehandlung im Regal. Mit Hilfe von stark verdünnter Kalilauge (Kaliumhydroxid) werden die Hautknötchen gereizt und zur Entzündung gebracht. Anschließend heilen die behandelten Stellen ab und auch die Dellwarzen verschwinden.


Ansteckung vermeiden!

Warzen und Dornwarzen, die häufigsten Warzen bei Kindern, werden von humanen Papillomaviren (HPV) verursacht. Bis sich eine sichtbare Warze bildet, kann es etwa zwei bis sechs Monate dauern. Nach dieser langen Zeit weiß man nicht mehr, wo das Kind sich angesteckt haben könnte. Denn das Virus kann sowohl direkt als auch indirekt übertragen werden:

Direkter Hautkontakt:

Die betroffene Person kann eine Warze von einer Hautstelle auf eine weitere bei sich selbst übertragen, zum Beispiel vom Fuß auf die Hand. Aber auch die Übertragung auf eine andere Person ist möglich, zum Beispiel durch Händchenhalten.

Infizierte Gegenstände:

Auch über infizierte Gegenstände, wie beispielsweise durch Handtücher oder vertauschte Strümpfe, können Warzen auf andere Körperstellen oder von einer Person auf eine andere übertragen werden. Besonders hervorzuheben ist hier das Schwimmbad als Übertragungsort. Auf feuchtwarmen Böden fühlen sich die Viren besonders wohl, hinzu kommt eine aufgeweichte Haut, die leichter zu durchdringen ist.

 

Da Warzen zwar harmlos, aber sehr ansteckend sind, sollten einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um das Risiko einer weiteren Ansteckung und Übertragung zu minimieren.

  • Regelmäßig Hände waschen und die Hände gut abtrocknen
  • Trockene und spröde Hautstellen regelmäßig eincremen, um die Abwehrfunktion der Haut zu stärken. Bestehende Warzen dabei aussparen
  • Mit Fußwarzen nie barfuß laufen
  • Auch ohne Fußwarzen sollten in Schwimmbad und Umkleide stets saubere und rutschfeste Badeschlappen getragen werden
  • In Hotelzimmern ist es ebenfalls ratsam, nicht barfuß zu gehen
  • Handtücher, Schuhe und Socken nicht mit anderen teilen
  • Kinder mit einer Warze nicht mit Geschwistern zusammen baden
  • Nicht an der Warze kratzen, damit sich die Viren nicht verteilen

Warzen – eine unendliche Geschichte?

Warzen werden von Viren verursacht und können dadurch extrem hartnäckig sein. Werden nicht alle infizierten Hautschüppchen restlos entfernt oder geschädigt, wächst die Warze in Kürze wieder nach. Auch eine Ansteckung anderer Körperteile mit dem hochinfektiösen Virus ist möglich. Eine hundertprozentige Entfernungsgarantie kann daher bisher keine Methode der Warzenentfernung, auch nicht die Entfernung beim Arzt, bieten. Daher ist es wichtig, bei allen Behandlungsmethoden kontinuierlich dran zu bleiben. Lassen Sie sich nicht entmutigen und bleiben Sie vor allem Ihrem Kind gegenüber zuversichtlich, denn Geduld und Beharrlichkeit sowie positives Denken zahlen sich auch hier am Ende meistens aus!


Darf mein Kind mit Warzen ins Schwimmbad?

Viele Eltern fragen sich, ob das Kind mit Warzen zum Schwimmen gehen darf. Eine generelle Antwort ist darauf nicht möglich, denn es kommt auf die Warzenart an:

  • Dellwarzen, auch Schwimmbadwarzen genannt, werden häufig im Schwimmbad von Kind zu Kind übertragen. Daher sollten betroffene Kinder bis zur Abheilung nicht baden gehen.
  • Bei gewöhnlichen Warzen an Händen und Füßen und Dornwarzen ist schwimmen gehen kein Problem. Das Kind sollte aber unbedingt Badeschlappen tragen und sein eigenes Handtuch benutzen, um eine Übertragung auf andere Kinder zu verhindern. Achten Sie weiterhin darauf, dass Ihre Kinder nicht an den Warzen kratzen, damit sich die Viren nicht verteilen.

 

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